<p>Proxima Fusion ist ein Spin-out des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt Fusionskraftwerke auf Basis quasi-isodynamischer (QI) Stellaratoren – einer Technologie, die am IPP über Jahrzehnte im Rahmen des Forschungsreaktors Wendelstein 7-X erprobt wurde. Ziel ist die kommerzielle Einspeisung von Fusionsstrom ins Netz.</p> <p>Der Entwicklungsansatz verbindet etablierte Fusionsforschung mit modernen Methoden: hochtemperatursupraleitende (HTS) Magnettechnologie, Stellarator-Optimierung sowie simulationsgetriebenes Engineering mit Machine-Learning-Unterstützung bilden den technischen Kern. Mit <strong>Stellaris</strong> hat Proxima Fusion ein peer-reviewtes Kraftwerkskonzept veröffentlicht, das als erstes kommerzielles Stellarator-Design seiner Art beschrieben wird. Als nächster Schritt auf dem Entwicklungspfad ist <strong>Alpha</strong> geplant – ein Demonstrationsstellarator mit dem Ziel, Nettoenergie im Dauerbetrieb nachzuweisen. Ergänzt wird das Portfolio durch den <strong>Stellarator Model Coil (SMC)</strong>, einen Demonstrator für die zugrundeliegende Magnettechnologie.</p> <p>Das Unternehmen pflegt eine enge Anbindung an die Forschungsinfrastruktur und das Expertennetzwerk des IPP. Die Entwicklungsarbeit ist wissenschaftlich ausgerichtet: Peer-reviewte Publikationen und integrierte Modellierungsworkflows prägen den Arbeitsalltag. Geführt wird Proxima Fusion von Dr. Francesco Sciortino.</p>